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ACHTUNG: Die Ausstellung ist am Samstag 29.8. und 5.9.2015 geschlossen.

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Parkett Eigenschaften

Als Parkett wird ein Holzboden bezeichnet, der mindestens eine 2,5 mm starke Nutzschicht aus Holz aufweist. Mit dieser Decklage kann der Fussboden durch zweimal Schleifen im Minimum saniert werden. Man unterscheidet zwischen Massiv-Parkett (Elemente aus einem Stück Holz ab ca. 8 mm Dicke) und Mehrschicht-Parkett (Nutzschicht von mind. 2,5 mm Echtholz und einem Träger aus Massivholz oder Holzwerkstoff).

Böden, welche weniger als 2,5 mm Holzdicke aufweisen, heissen Holz- oder Furnierböden und sind in der Regel 2- bis 3-schichtig aufgebaut und können nur einmal oder gar nicht restauriert werden.

Parkett ist leise geworden. Durch neue Verlegemethoden sind Holzböden leiser geworden. Eine trittschalldämpfende Einlage wird zwischen Untergrund und Parkett eingefügt (schwimmend oder verklebt verlegt) und sorgt somit für einen angenehmen Tritt.

Parkett ist pflegeleicht. Mit Besen oder Staubsauger für die alltägliche Reinigung. Es empfiehlt sich, ein- bis dreimal jährlich eine Nachbehandlung nach Herstellerangaben mit speziellen Pflegeprodukten vorzunehmen.

Parkett lebt. Parkett kann Wärme und Feuchtigkeit speichern und auch wieder an die Umgebung abgeben. Ein Holzboden ist fusswarm und hygienisch.

Im Alter schöner. Parkett kann Generationen überleben. Historische Gebäude beweisen dies.

Farben: Sowohl Oberflächenbehandlung als auch Tageslicht führen bei den meisten Holzarten zu einem natürlichen Nachdunkeln oder Aufhellen/Verfärben. Abgedeckte Parkettböden (durch Teppich) behalten die Originalfarbe und passen sich nach der Freilegung innerhalb weniger Monate an die umgebenden Flächen an. Deshalb empfiehlt es sich, abgepasste Teppiche (z.B. Orientteppiche) erst einige Monate nach den Parkettverlegearbeiten auszulegen.

Fleckenbildung: Einige Exotenhölzer können Einschlüsse von Mineralien aufweisen. Diese sind sichtbar und können vereinzelt durch die Oberflächenbehandlung in einer chemischen Reaktion zu Flecken führen.

Risse: Einige Exotenhölzer oder grosse Dielen neigen zu Rissbildungen. Diese können als Folge unsachgemässer Fällung oder Trocknung im Nachhinein auftreten.

Äste: Vor allem bei langen, grossen und breiten Landhausdielen/-riemen, bei welchen ganze Stämme genutzt werden, treten diese natürlichen Erscheinungen auf. Ob ein astiger oder ruhiger Boden verlegt wird, ist in erster Linie eine Frage des Wohnstils.

 

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